Podcast “(Un)Endlich Wald!”

Der neue Podcast „(Un)Endlich Wald!“ des RuheForst® Südpfälzer Bergland Wilgartswiesen ist erstmals am 19. Januar 2024 erschienen. Mit Michael Daub konnte RuheForst Wilgartswiesen einen bestens geeigneten Partner finden, der sich durch seine menschliche Art, sein angenehmes Auftreten und seine Offenheit auszeichnet. Zu dem hochsensiblen Bereich Sterben, Tod und Trauer hat er in besonderer Weise Zugang und mit hoher Empathie geht er einfühlsam auf seine Interviewpartner ein. Bekannt ist Michael Daub, www.mdmedien.com, u. a. als freier Redner und Sprecher im Radio.

 

1. Folge:
Moderator Michael Daub ist im Gespräch mit Förster Bernhard Klein. Seit über 38 Jahren Förster der Gemeinde Wilgartswiesen, leitet Bernhard Klein den kommunalen Forstbetrieb und seit seiner Eröffnung im Jahr 2007 auch den RuheForst® Südpfälzer Bergland Wilgartswiesen, dessen Einrichtung er maßgeblich mit initiiert hat. Wie und weshalb es dazu gekommen ist und welche Philosophie bei RuheForst® als Anbieter von Waldbestattungen dahintersteht, darüber berichtet Bernhard Klein ebenso wie über die Besonderheiten bei der Waldökologie und eine zukunftsfähige Bewirtschaftung im Hinblick auf die Herausforderungen der Klimaveränderungen. Natürlich erfahren die interessierten Hörer auch Wesentliches über den Erwerb von Grabstätten an den sogenannten RuheBiotopen®, die Möglichkeiten einer Waldbestattung und die Durchführung von Abschiedsfeiern. Eine Besonderheit bei RuheForst® sind die RegenbogenBiotope®, an denen Grabstätten für Sternenkinder kostenfrei zur Verfügung stehen und verwaiste Eltern somit eine Möglichkeit haben, ihr Kind individuell und würdevoll bestatten zu können.

  • Erste Folge, 19. Januar 2024: Förster Bernhard Klein
    Leiter des RuheForstes in Wilgartswiesen  (Dauer: ca. 35 Min.)

 

2. Folge:
In dem Beitrag geht es um die Trauer von Eltern um ihr verstorbenes Kind. Moderator Michael Daub spricht mit Kirsten Halbwax, die persönlich hiervon betroffen ist, denn sie hat 2021 ihren siebenjährigen Sohn verloren. Dieser Schicksalsschlag und hieraus die Erfahrung, wie wenig präsent wohl die Trauer verwaister Eltern in der Öffentlichkeit ist und wie wenige Hilfsangebote es für verwaiste Eltern gibt, hat sie bewogen, selbst eine Ausbildung zur Trauerbegleiterin zu absolvieren.
Heute leitet sie ein Trauercafé für verwaiste Eltern in der Zweibrücker Versöhnungskirche, an jedem ersten und dritten Freitag im Monat ab 15 Uhr.
Inzwischen hat sie auch ein Trauerbuch für Kinder geschrieben, „Pippo und der Zauberstern“; ein zweites Buch ist in Arbeit. Was sie motiviert, über ihre Erfahrungen und ihr Engagement berichtet Kirsten Halbwax in der zweiten Folge von „(Un)Endlich Wald!“.

  • Zweite Folge, 16. Februar 2024: Kirsten Halbwax
    Trauer verwaister Eltern  (Dauer: ca. 35 Min.)

 

3. Folge:
Thomas Achenbach berichtet über seine Erfahrungen und Begegnungen als Trauerbegleiter (www.thomasachenbach.de). Trauer am Arbeitsplatz und Männer in Trauer sind zwei seiner Spezialgebiete, auf die er auch als Dozent und Autor den Fokus richtet, so in einem seiner Bücher „Männer trauern anders“. Hierüber wird Thomas Achenbach im Gespräch mit Moderator Michael Daub erzählen.

  • Dritte Folge, 15. März 2024: Thomas Achenbach
    “Männer trauern anders”   (Dauer: ca. 35 Min.)

 

4. Folge:
Das Engagement im Hospiz „Haus Magdalena“ des DiakonieZentrums Pirmasens wird vorgestellt. Den Leitspruch des Hauses, „Leben teilen – bis zuletzt!“, haben die hauptamtlich sowie ehrenamtlich tätigen MitarbeiterInnen verinnerlicht und leben diese Philosophie tagtäglich. Mit professioneller, einfühlsamer Pflege und Betreuung begleiten sie fürsorglich schwerstkranke und sterbende Menschen, die mit ihren individuellen Bedürfnissen ganz im Mittelpunkt stehen, und bieten ihnen ein geborgenes Zuhause für ihre letzte Lebenszeit.

  • Vierte Folge, 19. April 2024: Hospiz “Haus Magdalena” in Pirmasens
    “Leben teilen – bis zuletzt”  (Dauer: ca. 55 Min.)

 

5. Folge:

Moderator Michael Daub ist im Gespräch mit Nina Bernhart von der Selbsthilfe-Initiative „Leere Wiege Landau“ für trauernde Eltern und Fachbereiche. Die im Jahr 1997 von Helga Beisel gegründete Selbsthilfe-Initiative stellt für Eltern, deren Kind während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt verstorben ist, eine erste und wichtige Anlaufstelle dar. Innerhalb der Selbsthilfegruppe werden betroffenen Eltern hilfreiche Kontakte angeboten, verbunden mit der Möglichkeit, sich mit Gleichbetroffenen auszutauschen. Sie erfahren somit Halt und Unterstützung in ihrer Situation und werden auch emotional „aufgefangen“. Das Team von „Leere Wiege Landau“ um Nina Bernhart setzt sich ein für eine sensible Betreuung und die Rechte von betroffenen Eltern, für die Würde der verstorbenen Kinder sowie für notwendige Gesetzesänderungen und die Einrichtung von Gemeinschafts-Ruhestätten. Sie begleiten und beraten Eltern und Familien nach einer schlechten Diagnose oder beim Abschied von ihrem Kind, stehen ihnen bei der Abschieds- und Trauerarbeit zur Seite, leisten Hilfe, informieren und geben Anregungen.

  • Fünfte Folge, 17. Mai 2024: “Leere Wiege Landau”
    Selbsthilfe-Initiative für trauernde Eltern und Fachbereiche   (Dauer: ca. 45 Min.)

 

 

Vorankündigung:

Auch die weiteren Folgen, immer an jedem dritten Freitag im Monat, behandeln das Thema Trauer in verschiedenen Facetten; jedoch kommen auch ethische Fragestellungen rund um das Sterben, der (Werte)Wandel der Bestattungskultur in unserer Gesellschaft sowie kulturelle und religiöse Ansichten zur Sprache.

Bis dahin, wir hören uns!

 

Moderation:
Michael Daub, www.mdmedien.com

Konzeption und Redaktion:
RuheForst® Südpfälzer Bergland Wilgartswiesen in Kooperation mit mdmedien